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Chapatis {weizenfrei}

Chapatis sind dünne Teigfladen die ursprünglich aus Pakistan und Nordindien stammen. Durch Völkerwanderung wurden sie von indischen Einwanderern nach Ostafrika gebracht. In Kenia, Uganda und Tansania gehört dieses Fladenbrot daher ebenfalls zum einheimischen Essen.

Das traditionelle Fladenbrot besteht aus nur zwei einfachen Zutaten: Wasser und Mehl. Statt gebacken oder frittiert werden die dünnen Fladen in einer heißen Pfanne oder über offenem Feuer erhitzt, bis sie sich aufblähen und anfangen zu bräunen.

In Indien werden Chapatis zu jedem Essen gereicht und zusammengerollt als Löffel für Dals oder Currys benutzt. Zusammen mit Chutneys oder Dips gereicht eignen sie sich auch gut als Vorspeise oder Snack am Abend. Sehr gut schmecken mir diese einfachen Fladen ganz simple in etwas gutem Öl gedippt. Egal wozu man sie isst, auf jeden Fall sollten sie frisch und möglichst warm genossen werden.

Während Chapatis in Indien aus Chapatimehl – einer Mischung aus Hirse, Gerste und Weizen – zubereitet werden, werden in Ostafrika Chapatis aus reinem Weizenmehl zubereitet. Grundsätzlich kann aber jedes Mehl dafür verwendet werden. Ich habe für mein Rezept Dinkelmehl verwendet. Dadurch sind die Fladen etwas kräftiger im Geschmack, aber es klappt genauso gut.

Zutaten (8 kleine Fladen):

  • 300 g Ur-Dinkelmehl T1050
  • 150 g Wasser

Zubereitung:

Das Dinkelmehl und das Wasser zu einem geschmeidigen Teig kneten. Der Teig darf nicht kleben, aber auch nicht zu trocken sein. Von der Konsistenz sollte der Teig sich anfühlen wie ein Ohrläppchen.

Die Teigkugel nun in eine Schüssel geben und mindestens eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Falls es mal schnell gehen muss, kann man diesen Schritt auch überspringen, allerdings werden die Chapatis dann nicht so schön fluffig.

Die Teigkugel in 8 Stücke teilen und jeden Teigling zu einer Kugel formen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche jede Kugel zu einem dünnen Fladen rollen. Damit der Teig nicht anhaftet zwischendurch wenden und mit etwas Mehl bestreuen.

Eine Pfanne (keine mit Antihaftbeschichtung) möglichst auf höchster Stufe erhitzen und warten bis diese heiß ist. Dann einen Fladen einlegen und solange backen bis dieser sich aufbläht. Dann den Fladen umdrehen und auf der anderen Seite weiter backen. Es kann sein, das ihr diesen Vorgang mehrmals wiederholen müsst. Die Chapatis sollten hinterher auf beiden Seiten braune Flecken haben. Zwischen jedem Fladen die Pfanne kurz mit einem Küchentuch auswischen, da sonst das überschüssige Mehl anbrennt.

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1 Comment

  • Reply grüne Erbsensuppe - meergrünes 24. Januar 2017 at 20:54

    […] der Erbsensuppe haben wir Chapatis gegessen. Dies ist eine Mischung aus Fladenbrot und Pfannkuchen und schmeckt hervorragend und lässt […]

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