Quinoa-Sorghum-Brot mit Sauerteig (glutenfrei)

glutenfreies Quinoa-Sorhum Brot mit Sauerteig

Die Kombination aus Quinoa- und Sorghummehl verleiht dem Brot einen angenehm kräftigen Geschmack. Sorghumhirse eignet sich aufgrund des leicht süßlichen Geschmack und der tollen Backeigenschaften wunderbar für die glutenfreie Bäckerei. Auch wenn diese Hirseart in Deutschland schwierig zu bekommen ist, so lohnt es sich diese einmal auszuprobieren.

Zutaten:

für den Sauerteig

  • 10 g glutenfreies Anstellgut
  • 50 g Vollkornreismehl
  • 50 g Sorghummehl
  • 100 g Wasser

für den Hauptteig

  • Sauerteig
  • 150 g Sorghummehl
  • 150 g Quinoamehl
  • 50 g Vollkornreismehl
  • 35 g Flohsamenschalen
  • 10 g Salz
  • ca. 525 g Wasser

Zubereitung:

für den Sauerteig

Die Zutaten gut verrühren und abgedeckt in einem Glas 12 bis 16 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Der Sauerteig sollte vor der Verwendung sichtbar an Volumen zugenommen und mit Bläschen durchzogen sein. Falls dies nicht der Fall ist, dann lasst den Sauerteig solange bei Raumtemperatur stehen, bis dieser aktiv ist und setzt erst dann den Hauptteig an.

r den Hauptteig

Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen. Anschließend den Sauerteig und 475 g Wasser zugeben und gut verkneten. Achtung: Anfangs ist der Teig sehr flüssig, da die Flohsamenschalen erst zeitversetzt die Flüssigkeit binden.

Den Teig abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen und dann noch 50 – 75 g Wasser zugeben und weitere 5 Minuten kneten. Den Teig zu einen Brotlaib formen, kräftig bemehlen und in ein Gärkörbchen legen.

Den Teig nun abgedeckt für 2 bis 6 Stunden gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen zusammen mit einem Brottopf auf 250 °C Heißluft aufheizen.

Den Teigling in den heißen Topf stürzen, sofort mit dem Deckel verschließen und zurück in den Backofen stellen. Das Brot zunächst 30 Minuten mit geschlossenem Deckel bei 230°C backen. Dann den Deckel abnehmen und das Brot bei 200 °C weitere 30 bis 40 Minuten fertig backen.

Vor dem Anschnitt komplett auskühlen lassen, da die Krume sonst zu feucht ist.

Dieses Rezept erschien zuerst im BROT-Magazin 03/2021.

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