Rezepte - Brot & Brötchen - glutenfreie Schnittbrötchen mit Sauerteig

Schnittbrötchen mit Sauerteig {glutenfrei}

Da ich mittlerweile vorwiegend mit Sauerteig backe musste natürlich auch ein Rezept für Schnittbrötchen her. Das Backen mit Sauerteig erfordert jedoch immer etwas Vorbereitung da dieser rechtzeitig aufgefrischt werden muss.

Da mein Sauerteig mittlerweile sehr aktiv ist, kann ich auch nur mit Sauerteig als Triebmittel backen. Sollte euer Sauerteig noch sehr jung und damit noch nicht so triebstark sein, dann gebt noch 5 g Frischhefe (oder 2 g Trockenhefe) zusätzlich zum Hauptteig.

Variationen:

glutenfreies Mehl: Hier könnt ihr entweder die von mir verwendete Mehlmischung nehmen oder diese durch eine andere helle Mischung austauschen. Wenn ihr eine andere Mehlmischung verwendet, achtet darauf, dass diese kein Bindemittel (Xanten, , Guarkernmehl o.ä. enthält). Zudem kann die benötigte Wassermenge, je nach verwendeten Mehlsorten, variieren.

Butter: Die Butter lässt sich problemlos durch Margarine oder ein pflanzliches Öl austauschen. Beachtet jedoch, dass sich hierdurch der Geschmack leicht verändern kann.

FiberHUSK: Ich nehme mittlerweile nur noch gemahlene Flohsamen von FiberHUSK für meine Rezepte. Mit meiner Gewürzmühle bekomme ich Flohsamenschalen einfach nicht fein genug gemahlen. Außerdem stören mich bei hellen Backwaren die dunklen Punkte im Teig. Ihr könnt aber anstelle von FiberHUSK natürlich jeden anderen Hersteller verwenden. Das funktioniert auch.

Zutaten (für 9 Brötchen):

für den Sauerteig

  • 125 g Vollkornreismehl
  • 125 g Wasser
  • 12 g glutenfreies Anstellgut

für den Hauptteig

  • 325 g glutenfreies Mehl
    • 100 g Goldhirsemehl
    • 125 g Reismehl
    • 100 g Tapiokastärke
  • 10 g Butter
  • 10 g Salz
  • 15 g FiberHusk
  • ca. 300 g Wasser

Zubereitung:

für den Sauerteig

Die Zutaten miteinander verrühren und 12 – 16 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

für den Hauptteig

Die trockenen Zutaten gut vermischen und zusammen mit dem Sauerteig und dem Wasser zu einem homogenen Teig verarbeiten. Je nachdem welchen Mehlhersteller ihr verwendet, kann es sein das ihr mal mehr oder weniger Wasser benötigt. Der Teig darf auf jeden Fall nicht zu fest sein, da die Flohsamenschalen noch etwas nach quellen.

Den Teig nun 2 -3 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt stehen lassen. Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte stürzen und in 9 gleich schwere Teile teilen. Jeden Teigling Dehen & Falten und dann zu einer runden Kugeln wirken. Aus den runden Kugeln ovalen Brötchen formen, längs einschneiden und mit dem Schnitt nach unten auf ein Bäckerleinen legen. Abgedeckt eine weitere Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen zusammen mit einem Pizzastein auf 250°C vorheizen.

Die Teiglinge wenden, mit Wasser befeuchten und auf ein Backblech legen. Mit einem umgedrehten Backblech abdecken und beide Bleche direkt auf den heißen Pizzastein stellen. Die Brötchen abgedeckt 20 Minuten bei 230° Grad Umluft backen. Dann das obere Blech wegnehmen, die Temperatur auf 200° C Ober- und Unterhitze reduzieren und fertig backen.

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4 Comments

  • Reply Jacqueline Sawada 22. April 2020 at 11:25

    Liebe Mareike!
    Ich wollte zum ersten Mal dein Rezept ausprobieren (Glutenfreie Sauerteigbrötchen), aber ich frage mich wie ich das Anstellgut herstellen kann?!
    Könnte ich es auch bspw. in einem Bioladen kaufen. Es gibt ja von Biovegan Quinoa Sauerteig Extrakt. Kann ich das verwenden?
    Vielen Dank und einen lieben Gruß, Jacqui

    • Reply Mareike 23. April 2020 at 8:37

      Liebe Jacqui, Anstellgut ist ein Sauerteigrest der im Kühlschrank gelagert wird und als Starter für einen neuen Sauerteig dient. Ob der Sauerteig-Extrakt aus dem Bioladen funktioniert kann ich nicht sagen. Du kannst es ja einfach mal ausprobieren. Das schlimmste was passieren kann ist, dass dein Brot nicht ganz so locker wird. Es lohnt sich aber auch, sich einen eigenen Sauerteig z.B. aus Vollkornreismehl zu züchten. Viele Grüße, Mareike

  • Reply Kerstin 6. Juli 2020 at 9:41

    Liebe Mareike,
    tolle Rezepte! Ich stöbere auf deiner Seite und bin froh hiergelandet zu sein.
    Kann in diesem Rezept die Butter gegen Kokosöl oder etwas anderes ausgetauscht werden?
    Liebe Grüße
    Kerstin

    • Reply Mareike 6. Juli 2020 at 10:29

      Liebe Kerstin, die Butter kannst du entweder gegen Kokosöl, Olivenöl oder pflanzliche Butter austauschen. Liebe Grüße, Mareike

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