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Sonnenblumenkernbrot {glutenfrei}

Das Sonnenblumenkernbrot ist momentan mein absolutes Lieblingsbrot und ich habe es mittlerweile schon zigmal gebacken. Es schmeckt wie ein Sonnenblumenkernbrot, welches wir früher immer beim Bäcker kauften, und ist dank der gequollenen Sonnenblumenkerne auch nach einigen Tagen noch schön saftig.

Zutaten:

für das Quellstück

  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 200 g Wasser

für den Teig

  • 100 g Reismehl
  • 200 g Teffmehl
  • 150 g Vollkornreismehl
  • 50 g Sonnenblumenkernmehl
  • ca. 580 g Wasser
  • 20 g Apfelessig
  • 10 g Flohsamenschalen
  • 10 g Salz
  • 10 g Frischhefe

Zubereitung:

für das Quellstück

Die Sonnenblumenkerne zusammen mit dem Wasser abgedeckt 6 – 12 Stunden bei Raumtemperatur quellen lassen.

für den Teig

Zunächst die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen. Die Hefe in 100 ml Wasser auflösen und dazu geben. Die Sonnenblumenkerne in ein Sieb geben, abtropfen lassen und zum Teig geben. Danach die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem weichen Teig verkneten. Der Teig sollte sich beim Kneten mit der Küchenmaschine gerade eben vom Schüsselrand lösen. Dann hat er genau die Richtige Konsistenz, da die Flohsamenschalen noch nachquellen.

Anschließend den Teig entweder eine Stunde bei Raumtemperatur oder über Nacht (ca. 10 bis 12 Stunden) im Kühlschrank gehen lassen.

Nach der Teigruhe den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dehnen und falten und zu einem länglichen Laib formen. Eine Kastenform fetten und den Teigling hineinlegen. Mit einem Trockentuch zugedeckt 1,5 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen mit einem Rost (auf der mittleren Schiene) und einem Backblech (auf der untersten Schiene) mit einer Metallschale für den Dampf auf 250°C Ober- / Unterhitze aufheizen.

Die Kastenform auf den Rost stellen und eine Handvoll Eiswürfel für den Dampf in das Metallgefäß werfen und schnell die Ofentür schließen. Nach 10 Minuten Backzeit die Temperatur auf 220°C reduzieren und das Brot weitere 30 Minuten backen. Dann die Backofentür öffnen, den Dampf entweichen lassen und das Brot weitere 15 – 20 Minuten zu Ende backen. Nun das Brot aus der Kastenform nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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8 Comments

  • Reply Christine 28. September 2018 at 14:07

    Hallo Mareike,

    Du schreibst an anderer Stelle, dass Du inzwischen zur noch gemahlende Flohsamen verwendest. Im Rezept Sonnenblumenbrot stehen aber Flohsamenschalen. Was ist nun gemeint und sind die Mengen gleich?

    Vielen Dank vorab für Deine Nachricht.

    • Reply Mareike 6. November 2018 at 9:45

      Hallo Christine,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Es ist egal ob die Flohsamenschalen gemahlen sind oder nicht. Beides funktioniert wunderbar und die Menge bleibt bei beiden Varianten die Gleiche. Jedoch kann es sein, dass du die Wassermenge etwas anpassen musst. Ich verwende immer das, was ich gerade dahaben 😉 Liebe Grüße, Mareike

  • Reply Alyans 29. September 2019 at 18:13

    Hallo Mareike danke für deine tollen Rezepte, ich habe eine Frage zur Kühlschrankgare; kommt der Teig direkt nach dem Kneten ins Kühlschrank oder soll man ihn erst einmal bei Raumtemperatur anspringen lassen?

    Liebe Grüsse

    • Reply Mareike 1. Oktober 2019 at 20:37

      Hallo, ich habe den Teig nach dem Kneten immer direkt in den Kühlschrank gestellt. Die andere Variante habe ich bisher noch nicht ausprobiert. Falls du es ausprobieren solltest, dann würde ich mich über eine Rückmeldung zu deinen Erfahrungen freuen. Liebe Grüße, Mareike

  • Reply Doris Christian 29. Mai 2020 at 20:55

    Liebe Mareike, ich habe das Sonnenblumenbrot heute mit selbstgemachter Hefe gebacken. Hat super geklappt, muss nur länger gehen.
    Die Hefe setze ich mit getrockneten Aprikosen oder Datteln, Zucker und Wasser an und lasse sie 3-5 Tage stehen, bis sie aktiv ist. Dann kann sie im Kühlschrank aufbewahrt werden, bis man sie braucht.
    Liebe Grüße, Doris

    • Reply Mareike 30. Mai 2020 at 14:50

      Liebe Doris, das ist ja wunderbar 🙂 Ich habe selber bisher leider kaum Erfahrung mit Hefewasser. Wie hast du das Rezept denn abgewandelt? Hast du einfach das Wasser durch Hefewasser ersetzt oder mit einem Vorteil gearbeitet? Viele Grüße, Mareike

  • Reply Doris Christian 30. Mai 2020 at 18:29

    Hallo Mareike,
    Ich habe das Wasser einfach durch aktives, zimmerwarmes Hefewasser ersetzt. Und dann gleich alles vermischt und in der Kastenform gehen lassen. So 5-7 Stunden, bis ich gemerkt habe, dass der Teig gewachsen ist.
    Liebe Grüße

    • Reply Mareike 31. Mai 2020 at 16:37

      Das werde ich demnächst auch mal ausprobieren. Danke für den Tipp 🙂

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