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Wochenplan: Die Antwort auf die Frage „Was koche ich?“

Die tägliche Frage „Was koche ich heute?“ kann ich mit einem Blick in meinen Wochenplan leicht beantworten. So greife ich aus mangelnder Kreativität nicht auf mein Standardgericht (Nudeln mit Sauce :D) zurück oder kaufe ohne Plan einfach irgendwelche Zutaten, um am Ende dann doch wieder bei Nudeln mit Sauce zu landen. Wenn ich hungrig bin, kann ich einfach keine Entscheidung treffen, was ich essen möchte.

Spätestens jeden Freitag erstelle ich mir daher einen Essensplan für die kommende Woche und die passende Einkaufsliste direkt dazu. Ich liebe es mich durch meine Lieblingsblogs zu klicken, Kochbücher zu wälzen und in Rezepten zu stöbern. Wenn der Plan dann fertig ist, mache ich einen Großeinkauf und besorge alle nicht vorrätigen Zutaten sowie einen Teil des benötigten Gemüses. Unter der Woche muss ich dann nur noch frisches Gemüse einkaufen und das Essen zubereiten und genießen.

Vorteile eines Wochenplans:

  • Durch den Wochenplan ernähre ich mich abwechslungsreicher und ausgewogener, da ich so bewusst mehr Variation einbauen kann.
  • Durch den Wochenplan kann ich mich noch besser am saisonalem und regionalem Gemüseangebot orientieren und zielgerichtet Rezepte raussuchen.
  • Durch den Wochenplan kann ich bewusst Vorräte und Lebensmittel mit kurzen MHD aufbrauchen.
  • Durch den Wochenplan weiß ich genau, welche Lebensmittel ich brauche und kann gezielt einkaufen gehen.
  • Durch en Wochenplan spare ich viel Zeit, da ich mir nicht jeden Tag überlegen muss, was wir essen und dann unter Umständen noch einkaufen muss.
  • Durch den Wochenplan komme ich endlich dazu neue Gerichte von meiner „to-cook“-Liste ausprobieren 😀

Wie gehe ich bei der Planung vor?

Jedes mal, wenn ich ein Rezept entdecke, welches ich gerne kochen möchte, notiere ich es mir auf meiner „to-cook“-Liste. Freitags wähle ich dann nur noch die Rezepte aus, die ich in der folgenden Woche essen möchte und ordne diese den einzelnen Wochentagen zu. Und schwups ist mein Wochenplan für die kommende Woche fertig.

Bei der Rezeptauswahl orientiere ich mich am saisonalem und regionalem Obst- und Gemüseangebot. Das heißt aber nicht, dass es nicht doch mal Tomaten im Winter oder ein Gericht mit Avocados gibt.

Das Gleiche gilt für meine Wochenplan. Für mich ist der Plan eine Orientierung an den ich mich halten kann, aber nicht muss und passe den Plan bei Bedarf an. Dennoch koche ich meistens auch das, was ich geplant habe 😉

Beispiel für meinen Wochenplan:

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Pizza „Funghi“ mit veganen Mozzarella und Salat

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Steinpilz-Risotto mit Orangen-Radicchio

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Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut und Räuchertofu

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Quinoa-Bowl mit gedünstetem Spinat und Tempeh

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lauwarmer Salat mit Bohnen, Oliven, Paprika, Fenchel und Hirse

Donnerstag mittagessen kochplan wochenplan glutenfrei vegan vollwertig

Karottensuppe mit weißen Bohnen

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Minestrone mit glutenfreien Nudeln

Warum gibt es nur ein Gericht pro Tag?

Zum Frühstück essen wir unter der Woche immer Porridge. Als Basis nehme ich entweder Flocken oder gekochtes Getreide, welches vom Vortag übriggeblieben ist. Dazu gibt es dann gedünstetes oder gekochtes Obst. Am Wochenende darf es gerne auch mal aufwendiger sein und wir essen Pfannkuchen oder Milchreis zum Frühstück. Oder wir beginnen den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück mit Brötchen, süßen und herzhaften Aufstrichen, Tofu-Rührei, Gurke, Tomaten und wonach uns sonst gerade ist.

Da wir beide von zu Hause arbeiten, bereite ich die Rezepte aus meinen Wochenplan in der Regel mittags zu. Dies ist auch aus ayurvedischer Sicht sinnvoll. Mittags sollte nach Möglichkeit die Hauptmahlzeit eingenommen werden, da hier die Verdauungskraft am stärksten ist. Ich versuche auch immer etwas mehr zu kochen, damit etwas übrigbleibt. Gemüsereste gibt es dann in der Regel abends zum Abendbrot und gekochtes Getreide kommt in den Kühlschrank. In Dosen verpackt und im Kühlschrank gelagert halten sich Reste einige Tage.

Abends essen wir in der Regel glutenfreies Brot mit pflanzlichen Aufstrichen. Dazu gibt es dann Reste vom Mittagessen, gedünstetes Gemüse oder eine Gemüsesuppe, die ich immer auf Vorrat im Kühlschrank habe.

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